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Empathie


Was ist Empathie?


Empathie ist die Fähigkeit, sich in jemanden hinein zu fühlen, zu erkennen, was in einem anderen vorgeht.

 Es bedeutet, Mitgefühl zu haben, Verständnis entgegenzubringen, zu unterstützen.


Empathie ist wichtig für viele Bereiche des täglichen Lebens:


- für ein gutes Miteinander

- zum Knüpfen stabiler Beziehungen

- zur Übernahme sozialer Verantwortung

- zum Lösen von Konflikten

- für den beruflichen Erfolg


Wie lernen Kinder Empathie?


Durch die Entwicklung von Spiegelneuronen, die zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr voll entwickelt sind, ist es Kindern möglich, Handlungen und Gefühle anderer nachzuvollziehen.

Daher ist es wichtig, dass Eltern, wie so oft, als Vorbild fungieren.








Bauen Sie als Eltern eine empathische Beziehung zum eigenen Kind auf. Wenn sie als Eltern auf die körperlichen und emotionalen Bedürfnisse ihres Kindes achten und darauf eingehen, kann ihr Kind sehr gut lernen, was Empathie bedeutet. Sorgen sie für eine stabile und sichere Umgebung und respektieren sie individuelle Persönlichkeit ihres Kindes.


Schenken sie ihrem Kind regelmäßig gemeinsame Zeit. Das können feste Rituale sein am Abend und auch gemeinsame Aktivitäten in regelmäßig wiederkehrenden Abständen.


Durch häufige Gespräche über eigene Gefühle und Erlebnisse können Kinder ebenfalls Empathie lernen. Zeigen sie Interesse an den Dingen, die ihrem Kind wichtig sind und bestärken sie es bei seinen Anstrengungen und Erfolgen.

Wenn sie Mitgefühl für andere zeigen sowie Verständnis für Situationen, wird ihr Kind das übernehmen.


Das Kind sollte auch lernen, dass es nicht nur um die eigene Person, die eigenen Interessen und Aktivitäten geht. Diese sollten auch einmal hinten angestellt werden, wenn andere Hilfe benötigen.


Bei Familiensitzungen kann man den Kindern Raum geben, seine Perspektive zu erläutern. Nehmen sie diese ernst und bestärken sie das Kind, den Perspektiven anderer ebenfalls zuzuhören.


Erlernen von Gefühlen zeigen und erkennen ist ebenfalls wichtig. Oft stehen den Kindern aber eigene Gefühle wie Scham, Wut oder Angst im Weg. Üben sie mit ihrem Kind, Gefühle zu erkennen und zu benennen. Sprechen sie an, was sie sie sehen. " Ich sehe, du bist wütend. Weißt du warum?"


Vergessen sie aber nicht, sich um ihr eigenes Wohlbefinden zu kümmern. Das hilft, selbst gelassener und empathischer mit anderen umzugehen.


Probleme mit Eltern und anderen Erziehenden - Woher kommt das?


Jugendliche beginnen, sich in der Pubertät innerlich und oft auch äußerlich von dem Elternhaus zu lösen. Manche Heranwachsende lassen sich äußerst ungern kontrollieren, setzen sich gern über getroffene Vereinbarungen hinweg. Werden diese Übertretungen aufgedeckt, kann es mit Eltern oder anderen Erziehenden zu Schwierigkeiten kommen.

Dies kann in aggressiven Streitereien enden, oft mit den Eltern.


Beruhigend ist, dass es in der Zeit der Pubertät zwischen Elern und Kind nicht häufiger zu Konflikten kommt als sonst, sie werden nur heftiger ausgetragen.

Doch womit hängt es zusammen, dass Jugendliche alles infrage stellen, was Erwachsene ihnen über das Leben erzählen, wenn sie mal wieder in eine Trotzphase zurückfallen, Regeln übertreten, Tabus brechen wollen?

Der Grund sind einerseits die Hormone, andererseits auch die Vorgänge, die sich im jugendlichen Gehirn abspielen.


Was geschieht im Gehirn?


Im Großhirn finden die meisten Veränderungen statt. Es kommt zur Volumenzunahme und neuen Vernetzungen der Nervenzellen. Diese "Umbaumaßnahmen" können durchaus bis zum 25. Lj. andauern. Die meiste Zeit benötigt der Teil des Gehirnes, der zuständig ist für Planung, Prioritätensetzung, das Abwägen von Konsequenzen und für die Impulskontrolle. Daher fällt es Jugendlichen schwer, eine Struktur für Anforderungen zu finden. Gehirne von Teenagern reagieren auch nachweislich deutlich langsamer. Es kommt zu Phasenverzögerungen aufgrund einer verspäteten Melantoninausschüttung. Dieses Hormon ist zuständig für die Müdigkeit. Die Folge daraus, der Jugendliche geht spät ins Bett und will morgens länger schlafen.

Jugendliche reagieren auch aus dem Bauch heraus. Sie können weniger die Konsequenzen ihres Handelns überdenken, da sie impulsiv handeln.

Die Zellstruktur, die für das Belohnungssystem zuständig ist, ist noch nicht vollständig ausgebildet. Das führt dazu, dass Jugendliche mehr Nervenkitzel brauchen, bis das Belohnungssystem sogenannte Glückshormone ausschüttet. Dadurch kann eine Gefahr oftmals nicht richtig eingeschätzt werden und sie werden "Blind fürs Risiko".

Was können Eltern und Erziehende nun tun? Wie können sie mit einem Teenager umgehen? Soll man ihn einfach machen lassen?

Für Tipps zum richtigen Umgang können Sie mich gerne kontaktieren. Ich stehe ihnen zur Seite und begleite Sie, bis der häusliche Frieden wieder hergestellt ist.

Digitale Zeitfresser



Beherrschst Du Dein Handy, oder es Dich?


Tipps zum Umgang mit Smartphone und Co, damit sie nicht zum Zeitfresser werden


- Analog -


Deinem Gesprächspartner die volle Aufmerksamkeit zu zeigen, gilt zum guten Umgang. (mit geringen Ausnahmen). Stelle dein Smartphone so ein, dass es dich nicht stört. Dadurch ist das Gespräch auch zielführender.


- Außer Reichweite -


Zum konzentrierten Arbeiten trage das Handy erst garnicht bei Dir. Studien haben belegt, ein Gerät in Reichweite nimmt viel Gehirnkapzität.


- Push Nachrichten - 


Schalte sie aus. Es erspart jede Menge Störungen. Beantworte Mails und andere Nachrichten zu einer gezielten Zeit. Zum Briefkasten geht man in der Regel auch nur 1x am Tag.


- Geduld -


Eine nicht beantwortete Nachricht darf nicht zu ungeduldigen Nachfragen führen. Ruhe nimmt dir selbst den Antwortdruck.


- Momente genießen -


Urlaub, Konzert, was auch immer. Nehme die Momente wahr, um dich zu erholen. Pausenlose Dokumentation nimmt dir Erholung.


- Schlafzimmer - 


Verbanne das Handy aus dem Schlafzimmer. Exzessives Nutzen des Handys führt nach Expertenaussagen zu Ein- und Durchschlafstörungen.


- Familie -


Gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie werden aufgrund von Zeitdruck immer seltener. Dabei sind  Familienzeit und gemeinsame Gespräche so wichtig. Lasse daher das Handy beim Essen nicht in deiner Reichweite. Besser noch, schalte es einfach aus!