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Probleme mit Eltern und anderen Erziehenden - Woher kommt das?


Jugendliche beginnen, sich in der Pubertät innerlich und oft auch äußerlich von dem Elternhaus zu lösen. Manche Heranwachsende lassen sich äußerst ungern kontrollieren, setzen sich gern über getroffene Vereinbarungen hinweg. Werden diese Übertretungen aufgedeckt, kann es mit Eltern oder anderen Erziehenden zu Schwierigkeiten kommen.

Dies kann in aggressiven Streitereien enden, oft mit den Eltern.


Beruhigend ist, dass es in der Zeit der Pubertät zwischen Elern und Kind nicht häufiger zu Konflikten kommt als sonst, sie werden nur heftiger ausgetragen.

Doch womit hängt es zusammen, dass Jugendliche alles infrage stellen, was Erwachsene ihnen über das Leben erzählen, wenn sie mal wieder in eine Trotzphase zurückfallen, Regeln übertreten, Tabus brechen wollen?

Der Grund sind einerseits die Hormone, andererseits auch die Vorgänge, die sich im jugendlichen Gehirn abspielen.


Was geschieht im Gehirn?


Im Großhirn finden die meisten Veränderungen statt. Es kommt zur Volumenzunahme und neuen Vernetzungen der Nervenzellen. Diese "Umbaumaßnahmen" können durchaus bis zum 25. Lj. andauern. Die meiste Zeit benötigt der Teil des Gehirnes, der zuständig ist für Planung, Prioritätensetzung, das Abwägen von Konsequenzen und für die Impulskontrolle. Daher fällt es Jugendlichen schwer, eine Struktur für Anforderungen zu finden. Gehirne von Teenagern reagieren auch nachweislich deutlich langsamer. Es kommt zu Phasenverzögerungen aufgrund einer verspäteten Melantoninausschüttung. Dieses Hormon ist zuständig für die Müdigkeit. Die Folge daraus, der Jugendliche geht spät ins Bett und will morgens länger schlafen.

Jugendliche reagieren auch aus dem Bauch heraus. Sie können weniger die Konsequenzen ihres Handelns überdenken, da sie impulsiv handeln.

Die Zellstruktur, die für das Belohnungssystem zuständig ist, ist noch nicht vollständig ausgebildet. Das führt dazu, dass Jugendliche mehr Nervenkitzel brauchen, bis das Belohnungssystem sogenannte Glückshormone ausschüttet. Dadurch kann eine Gefahr oftmals nicht richtig eingeschätzt werden und sie werden "Blind fürs Risiko".

Was können Eltern und Erziehende nun tun? Wie können sie mit einem Teenager umgehen? Soll man ihn einfach machen lassen?

Für Tipps zum richtigen Umgang können Sie mich gerne kontaktieren. Ich stehe ihnen zur Seite und begleite Sie, bis der häusliche Frieden wieder hergestellt ist.

Digitale Zeitfresser



Beherrschst Du Dein Handy, oder es Dich?


Tipps zum Umgang mit Smartphone und Co, damit sie nicht zum Zeitfresser werden


- Analog -


Deinem Gesprächspartner die volle Aufmerksamkeit zu zeigen, gilt zum guten Umgang. (mit geringen Ausnahmen). Stelle dein Smartphone so ein, dass es dich nicht stört. Dadurch ist das Gespräch auch zielführender.


- Außer Reichweite -


Zum konzentrierten Arbeiten trage das Handy erst garnicht bei Dir. Studien haben belegt, ein Gerät in Reichweite nimmt viel Gehirnkapzität.


- Push Nachrichten - 


Schalte sie aus. Es erspart jede Menge Störungen. Beantworte Mails und andere Nachrichten zu einer gezielten Zeit. Zum Briefkasten geht man in der Regel auch nur 1x am Tag.


- Geduld -


Eine nicht beantwortete Nachricht darf nicht zu ungeduldigen Nachfragen führen. Ruhe nimmt dir selbst den Antwortdruck.


- Momente genießen -


Urlaub, Konzert, was auch immer. Nehme die Momente wahr, um dich zu erholen. Pausenlose Dokumentation nimmt dir Erholung.


- Schlafzimmer - 


Verbanne das Handy aus dem Schlafzimmer. Exzessives Nutzen des Handys führt nach Expertenaussagen zu Ein- und Durchschlafstörungen.


- Familie -


Gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie werden aufgrund von Zeitdruck immer seltener. Dabei sind  Familienzeit und gemeinsame Gespräche so wichtig. Lasse daher das Handy beim Essen nicht in deiner Reichweite. Besser noch, schalte es einfach aus!